| 2026-03-26 | |
Eine neue akustische Testmethode, die vom Laboratoire de Précision entwickelt wurde, ermöglicht erstmals die Master Chronometer-Zertifizierung einer Zweizeigeruhr. Zwei Jahre nach der Ankündigung des Laboratoire de Précision präsentiert OMEGA die Constellation Observatory Kollektion. Sie wurde mithilfe einer akustischen Prüfmethode in Kombination mit einer optischen Zeigerverfolgung, die vom Laboratoire de Précision entwickelt wurden und von METAS zertifiziert sind, getestet. Die Uhrwerke und Uhren der Kollektion werden sowohl einer Chronometer- als auch einer Master Chronometer-Prüfung unterzogen, ohne dass ein Sekundenzeiger erforderlich ist. Zum ersten Mal in der Geschichte der Uhrmacherkunst hat eine Zweizeigeruhr mit Stunden- und Minutenzeiger die Master Chronometer-Zertifizierung erhalten.
Seit 1952 steht die Constellation für das Engagement von OMEGA für zertifizierte Präzision. Mit zwei neuen Uhrwerken in insgesamt neun Modellen setzt die Constellation Observatory Kollektion diese Tradition fort. Die 39,4 mm-Uhren vereinen die jahrzehntelange Designtradition der Constellation mit modernen Präzisionstests und exklusiven Materialien in der gesamten Kollektion. «Bislang war für die Präzisionszertifizierung ein Sekundenzeiger erforderlich. Durch die Entwicklung einer neuen akustischen Testmethode ist diese Anforderung nun hinfällig geworden. Dieser Durchbruch hat es uns ermöglicht, mit der Constellation Observatory die erste Zweizeigeruhr mit Master Chronometer-Zertifizierung zu präsentieren», erklärte Raynald Aeschlimann, Präsident und CEO von OMEGA.
Das Laboratoire de Précision fungiert als offizielle unabhängige Zertifizierungsstelle, die für ihre eigene Messtechnik und ihr Management verantwortlich ist. Sie ist von METAS für den Master Chronometer zertifiziert und von SAS offiziell als Prüflabor für den Chronometer akkreditiert. Die Struktur des Laboratoire gewährleistet unparteiische und vertrauliche Ergebnisse, auf die sich die gesamte Uhrenbranche vertrauensvoll stützen kann.
Das Laboratoire hat eine kabellose, eigenständige Prüfeinheit entwickelt, die alle Zertifizierungsprozesse für Chronometer und Master Chronometer in einem einzigen Gerät vereint. Dank der Dual Metric Technology erfasst das Gerät kontinuierlich das Ticken und zeichnet während der gesamten 25-tägigen Testdauer gleichzeitig Umgebungsparameter wie Temperatur, Magnetfelder, Position und Luftdruck auf. Bei traditionellen Tests wurde die Position des Sekundenzeigers bisher fotografisch festgehalten, wodurch pro Tag ein Ergebnis erfasst wurde. Die Dual Metric Technology generiert kontinuierliche Daten ab der ersten Sekunde. Die akustische Signatur kann Frequenzunregelmässigkeiten, Temperatur- und Druckempfindlichkeiten, Positionsabweichung- en und Amplitudenschwankungen identifizieren. Uhrmacherinnen und Uhrmacher können so nicht nur feststellen, dass eine Abweichung vorliegt, sondern auch, wo und wann sie auftritt.
Die OMEGA Constellation Observatory Collection interpretiert die prägenden ästhetischen Codes von OMEGA neu. Die Designsprache geht auf die 1948 Centenary zurück, die den Grundstein für die Constellation legte. Das zwölfeckige „Pie-Pan“-Zifferblatt folgte kurz nach der Einführung der ersten Constellation, zusammen mit dem Constellation-Stern bei 6 Uhr und der Observatoriumsmedaille auf dem Gehäuseboden. Die Guillochierung erscheint auf dem Pie- Pan-Zifferblatt, ein Detail, das mit den frühen Grand-Luxe-Modellen eingeführt wurde. Die facettierten, drachenförmigen Indizes und Dauphine-Zeiger greifen Elemente früherer Constellation-Modelle auf. Die sogenannten „Dog-Leg“-Bandanstösse zeichneten OMEGA- Modelle dieser Epoche aus. Das neunreihige „Brick“-Muster des Milanaise-Armbands aus 18K MoonshineTM Gold basiert auf Vintage-Armbändern im „Brick“-Stil aus den frühen Jahren der Constellation.
Die Kollektion umfasst zwei neue Kaliber, die auf einer skelettierten Rotorbasis mit polierten oder glänzenden Abschrägungen positioniert und mit einer abgerundeten Aussenzone auf dem Rotor und einem applizierten Constellation Observatoriumsmedaillon versehen sind. Die Kaliber sind in drei Kategorien erhältlich: Grand Luxe, Luxe und Standard.
Das Kaliber 8915 Grand Luxe kommt in der Edition aus 950 Platin-Gold zum Einsatz. Es verfügt über eine Rotorbasis aus 18 K SednaTM-Gold mit feinem Spiralmuster und polierter Aussenzone. Das aus 18 K Weissgold gefertigte Observatoriumsmedaillon ist lasergraviert und mit einem dunkelblauen Himmel aus Aventurin-Glas und acht Sternen verziert. Die Kuppel des Observatoriums ist mit durchscheinendem weissem Opal-Emaille ausgefüllt.
Die Kaliber 8915 Luxe-Uhrwerke wurden für die Kollektion aus 18 K Gold entwickelt und verwenden neben dem üblichen 18 K SednaTM-Gold erstmals in der Geschichte von OMEGA einen Rotor und eine Unruhbrücke aus 18 K MoonshineTM-Gold. Die Rotorbasis ist mit Genfer Streifen in Arabeskenform und einer horizontal gebürsteten Aussenzone versehen. Das aus 18 K Gold gefertigte Medaillon wird durch lasergravierte Elemente und kontrastierende matte und polierte Oberflächen abgerundet.
Das Kaliber 8914 Standard ist eine Nachbildung des Kalibers 8915 Luxe in rhodinierter Ausführung und treibt die O-MEGASTEEL Uhren an.
Edelmetalle (Kaliber 8915) Das Gehäuse, das handguillochierte Zifferblatt und das Uhrwerk der vier Modelle aus 18 K Gold wurden für einen nahtlosen Edelmetall-Look vollständig aus 18 K SednaTM-Gold oder MoonshineTM-Gold gefertigt. Als Armband stehen eine Leder- und eine passende Metall-Option zur Auswahl. Das aus 18 K Canopus-GoldTM gefertigte Modell kombiniert ein klar geschnittenes Uhrendesign mit einem durch den Gehäuseboden sichtbaren Uhrwerk aus 18 K SednaTM-Gold. Die Platin-Gold-Edition vervollständigt das Edelmetall-Repertoire von OMEGA und vereint erstmals alle vier markeneigenen Edelmetalllegierungen in einer einzigen Kollektion. O-MEGASTEEL (Kaliber 8914) Vier Ausführungen sind in der exklusiven Stahllegierung von OMEGA, die aufgrund ihrer Härte und mechanischen Eigenschaften ausgewählt wurde, erhältlich. Die Kollektion präsentiert ein schwarzes Keramikzifferblatt in Pie-Pan-Form – eine bedeutende technische Errungenschaft in der Zifferblattfertigung, deren Realisierung umfangreiche Entwicklungsarbeit erforderte, um die Präzision der zwölfeckigen Form in Keramik zu erreichen. Drei weitere Modelle verfügen über farbige Zifferblätter mit geprägten Rillenfacetten.
1948 – OMEGA präsentiert die Centenary, seine erste chronometerzertifizierte Automatikuhr. 1952 – Die Constellation wird OMEGAs erste serienmässig hergestellte Chronometerkollektion. Von Anfang an ist jede mechanische Constellation ein Chronometer. 1999–2013 – OMEGA führt die Co-Axial-Hemmung ein, die erste praktische neue Hemmung seit 250 Jahren. Sie reduziert die Reibung und gewährleistet so eine höhere Langzeitgenauigkeit. Es folgen vollständig antimagnetische Uhrwerke mit Silizium, NivaGaussTM und nichtmagnetischen Komponenten. 2015 – Die Globemaster erhält die erste Master Chronometer Zertifizierung von METAS. Die Uhren werden in ihrer Funktion als komplette Zeitmesser betrachtet und dabei nicht nur auf Präzision und magnetische Widerstandskraft, sondern auch auf Gangreserve und Wasserdichtigkeit geprüft. 2023 – OMEGA gründet das Laboratoire de Précision, das offiziell als Messlabor gemäss der Norm ISO/IEC 17025:2017 akkreditiert ist. 2026 – Die OMEGA Constellation Observatory Kollektion wird die erste Zweizeigeruhr- Kollektion, die vom Laboratoire de Précision getestet wird. Dabei kommt ein akustisches Verfahren zum Einsatz, das den Sekundenzeiger bei der Präzisionsprüfung überflüssig macht.